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Tucholsky zwischen gestern und morgen

Ein Tucholsky-Abend mit Theater und Musik

Tucholsky in Paris Soweit ich mich erinnere, wurde ich am 9. Januar 1890 als Angestellter der ›Weltbühne‹ zu Berlin geboren. Meine Vorfahren haben, laut ›Miesbacher Anzeiger‹, auf Bäumen gesessen und in der Nase gebohrt. Ich selbst lebe still und friedlich in Paris, spiele täglich nach Tisch mit Doumergue und Briand ein halbes Stündchen Schafkopf, was mir nicht schwer fällt, und habe im Leben nur noch einen kleinen Wunsch: die Rollen der deutschen politischen Gefangenen und ihrer Richter einmal vertauscht zu sehen.
(Kurt Tucholsky, Das Stachelschwein, 1926)
Der Satiriker, Pazifist und Gesellschaftskritiker Kurt Tucholsky zählte in der Weimarer Republik zu den bedeutendsten und meist-gelesenen Schriftstellern. Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, gehörte Kurt Tucholsky zu den ersten, die ausgebürgert wurden. Er floh nach Schweden und starb dort am 21. Dezember 1935 depressiv und schwerkrank an einer Überdosis Schlaftabletten.
Auch wenn Tucholskys Texte in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden sind, so sind sie immer noch überraschend aktuell: Sie warnen bissig und ironisch vor den Nationalismen in Europa, vor einem neuen Krieg, vor dem Faschismus.
In der Aufführung kommt aber auch Tucholskys heitere und komische Seite nicht zu kurz, die sich in Texten zur Liebe, zur Beziehung von Mann und Frau, zu den Absurditäten wissenschaftlicher Disputationen usw. zeigt.
In einer szenischen Collage werden sowohl lyrische als auch Prosatexte dieses bedeutenden Literaten auf der Bühne lebendig. Die szenische Umsetzung ist dabei so vielschichtig wie die Themen der verschiedenen Texte, mit denen wir einen Einblick in Tucholskys Leben und Werk geben.
... Plakat
Benjamin Trilling urteilt im "trailer" (online) über die Aufführung:
"...Man wähnt ihn (Tucholsky) als Zeitgenossen. Nicht zuletzt liegt das aber auch an der munteren Bühnenperformance ...
 – ein runder Tucholsky-Abend mit Theater und Musik...."
... zur Besprechnung
 
Szenenfoto 1    Szenenfoto 2    Szenenfoto 3
Fotos: Bernhard Trautvetter
Es spielen: Angie Buballa, Brigitte Sonntag, Felix Zulechner
Musik und Gesang: Siegfried Kühn
Regie: Marcel Schäfer
Idee und Konzeption: Marcel Schäfer, Brigitte Sonntag, Felix Zulechner

Szenenfoto 4    Szenenfoto 5    Szenenfoto 6
Fotos: Harry Handschuh